PolitikWissen   /     Der Atomwaffenverbotsvertrag. Wie er zustande kam und warum er wichtig ist

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Der Atomwaffenverbotsvertrag ist ein Meilenstein der Abrüstungsbewegung. Der österreichische Botschafter Alexander Kmentt ist weithin als einer der wichtigsten Architekten dieser Initiative bekannt und war am Zustandekommen des Vertrags maßgeblich beteiligt. Im Vortrag zeichnet er die Geschichte des Vertrags über das Verbot von Kernwaffen ("Atomwaffenverbotsvertrag") nach und bewertet die Auswirkungen dieser bisher größten Herausforderung für die Legitimität der nuklearen Ordnung. Alexander Kmentt Botschafter Alexander Kmentt ist Leiter der Abteilung für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Non-Proliferation im österreichischen Außenministerium. Sein neues Buch ist das Ergebnis eines Sabbaticals vom österreichischen Außenministerium und eines Senior Research Fellowship am King's College London in den Jahren 2019/20. In seiner diplomatischen Laufbahn hat sich Botschafter Alexander Kmentt intensiv mit Abrüstungs- und Nichtverbreitungsfragen befasst, unter anderem als stellvertretender Ständiger Vertreter Österreichs bei der Genfer Abrüstungskonferenz und als Sonderassistent des Exekutivsekretärs in der Vorbereitenden Kommission der Organisation des Vertrages über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen sowie von 2011-16 als Leiter der Abteilung für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Non-Proliferation im österreichischen Außenministerium; eine Position, die er 2021 wieder einnimmt. Von 2016-19 diente Kmentt als Botschafter und Ständiger Vertreter im Politischen und Sicherheitspolitischen Komitee (PSK) der EU. Aufnahme aus dem Hörsaal 2 der Sowi, Universität Innsbruck, vom 15.11.2021. Mehr Infos auf unserer Homepage: https://www.uibk.ac.at/politikwissenschaft/kommunikation/artikel/podcast/kmentt-tpnw.html Bild: Im Büro der Vereinten Nationen in Genf erörtern die Regierungen im Mai 2016 rechtliche Maßnahmen zur Erreichung und Aufrechterhaltung einer atomwaffenfreien Welt. (Credit: ICAN-Australia, https://en.wikipedia.org/wiki/File:UN_working_group_on_nuclear_disarmament,_May_2016.jpg) ---- Music by Lost Harmonies. This podcast gives the views of the author(s), and not the position of the Department of Political Science, University of Innsbruck. This work by the Department of Political Science, University of Innsbruck, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0).

Subtitle
18.11.2021: Sind Nuklearwaffen und mit ihnen ein internationales System, das auf nukleare Abschreckung setzt, legitim? Nein, meint Alexander Kmentt. Der erfahrene Botschafter rekonstruiert in seinem Vortrag den Weg hin zum Atomwaffenverbotsvertrag.
Duration
2530
Publishing date
2021-11-18 15:30
Link
https://www.uibk.ac.at/politikwissenschaft/kommunikation/artikel/podcast/kmentt-tpnw.html
Contributors
  Thomas Walli
author  
Enclosures
https://cdn.podigee.com/media/podcast_8162_politikwissen_episode_592452_der_atomwaffenverbotsvertrag_wie_er_zustande_kam_und_warum_er_wichtig_ist.mp3?v=1637249416&source=feed
audio/mpeg

Shownotes

18.11.2021: Sind Nuklearwaffen und mit ihnen ein internationales System, das auf nukleare Abschreckung setzt, legitim? Nein, meint Alexander Kmentt. Der erfahrene Botschafter rekonstruiert in seinem Vortrag den Weg hin zum Atomwaffenverbotsvertrag.

Infos und Links: https://www.uibk.ac.at/politikwissenschaft/kommunikation/artikel/podcast/kmentt-tpnw.html