Heute mal ohne Bild, denn wir sind so aus der Ăbung, dass wir es vergessen haben. Hier bitte eine TischoberflĂ€che vorstellen, auf der sich neun WeinglĂ€ser, drei WasserglĂ€ser und eine Menge Notizen befinden. Podcast herunterladen (MP3-Direktlink, 98 MB, 102 min), abonnieren (RSS-Feed fĂŒr den Podcatcher eurer Wahl), via iTunes anhören. 00.00:00. BegrĂŒĂung und Vorstellung. 00.01:30. ⊠Fehlfarben 30 â âAber hier leben? Nein danke.â Surrealismus + Antifaschismus / Rachel Ruysch: Nature into Art weiterlesen â
Heute mal ohne Bild, denn wir sind so aus der Ăbung, dass wir es vergessen haben. Hier bitte eine TischoberflĂ€che vorstellen, auf der sich neun WeinglĂ€ser, drei WasserglĂ€ser und eine Menge Notizen befinden. Podcast herunterladen (MP3-Direktlink, 98 MB, 102 min), abonnieren (RSS-Feed fĂŒr den Podcatcher eurer Wahl), via iTunes anhören. 00.00:00. BegrĂŒĂung und Vorstellung. 00.01:30. ⊠Fehlfarben 30 â âAber hier leben? Nein danke.â Surrealismus + Antifaschismus / Rachel Ruysch: Nature into Art weiterlesen â
Heute mal ohne Bild, denn wir sind so aus der Ăbung, dass wir es vergessen haben. Hier bitte eine TischoberflĂ€che vorstellen, auf der sich neun WeinglĂ€ser, drei WasserglĂ€ser und eine Menge Notizen befinden.
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00.00:00. BegrĂŒĂung und Vorstellung.
00.01:30. Blindverkostung Wein 1. Unser Weinthema ist heute sehr hörer*innenfreundlich, denn wir trinken unsere liebsten Alltagsweine. Der hier ist von Flo: Old Coach Road, Sauvignon Blanc 2001, fĂŒr 12 Euro von Weinfreunde.
00.03:00. Unsere erste Ausstellung: âAber hier leben? Nein danke.â Surrealismus + Antifaschismus im Lenbachhaus. Bitte reingehen, lohnt sich sehr. Noch bis zum 2. MĂ€rz.
Das Lenbachhaus schreibt: âDer Surrealismus war eine politisierte Bewegung von internationaler Reichweite und internationalistischen Ăberzeugungen. Seine AnfĂ€nge liegen in der Kunst und der Literatur, er reicht jedoch weit ĂŒber beide hinaus. Die Wirklichkeit war fĂŒr die Surrealist*innen ungenĂŒgend: Sie wollten die Gesellschaft radikal verĂ€ndern und das Leben neu denken.â
Die Zeit schreibt: âAlle, die beim Wort Surrealismus einen leichten GĂ€hnreiz verspĂŒren, vielleicht sogar schlimm genervt sind vom Traumkitsch zerflieĂender Uhren, sollten jetzt unbedingt ins Lenbachhaus nach MĂŒnchen fahren und dort die frisch eröffnete Surrealismus-Ausstellung sehen. Fans des Surrealismus sowieso, nicht nur wegen der aus dem Ausland geliehenen Bilder von Pablo Picasso, Leonora Carrington, Victor Brauner. Zum 100. Geburtstag des surrealistischen Manifests von AndrĂ© Breton bebildert diese Ausstellung einen wichtigen Aspekt, der zu lange vergessen wurde: Der Surrealismus war eine antifaschistische Bewegung.â
00.28:00. Wein 2. Das ist Felixâ Alltagswein: Occhipinti, SP 68 rosso 2020, fĂŒr ca. 19 Euro von Lobenbergs gute Weine.
01.00:00. Wein 3. Das ist seit wenigen Wochen mein Alltagswein: Giacomo Fenocchio, Barbera dâAlba Superiore 2020, fĂŒr 15 Euro von Vinsur.
01.04:00. Unsere zweite Ausstellung: Rachel Ruysch: Nature into Art. Bitte reingehen, lohnt sich sehr. Noch bis zum 16. MĂ€rz in der Alten Pinakothek.
Die Pinakotheken schreiben: âIhre prachtvollen, tĂ€uschend echt wirkenden Blumenstillleben mit Pflanzen und FrĂŒchten, Schmetterlingen und Insekten aus den verschiedensten Regionen der Welt galten bereits zu Lebzeiten als gesuchte und kostspielige SammlerstĂŒcke. Die Nachfrage war so groĂ, dass es sich die Amsterdamer Malerin leisten konnte, nur wenige StĂŒcke im Jahr zu produzieren.â
Die FAZ schreibt: âDas eine postkartenfĂ€hige Meisterwerk wie Van Goghs âSonnenblumenâ gibt es bei Rachel Ruysch nicht. Wer durch die MĂŒnchner Ausstellung geht, begegnet siebenundfĂŒnfzig meisterhaften Kompositionen aus Flora und Fauna, alle mit derselben Unbedingtheit im Detail und derselben erlesenen Balance von Farben und Formen, BlĂŒten und Blattwerk, hellen und dunklen Partien. Mal ist die diagonale Bewegung von links unten nach rechts oben, die zumal in Ruyschs FrĂŒhwerk auffĂ€llt, stĂ€rker betont, mal mischen sich FrĂŒchte, Vogelnester und totes Laub in die stumme Symphonie der Blumen, aber kein einziges Mal lĂ€sst die Spannung nach, die diese ekstatisch kĂŒhlen, wie nĂ€chtliche Visionen aus ihrem tiefschwarzen Hintergrund aufsteigenden Bilder zusammenhĂ€lt.â
01.37:30. Wir erzĂ€hlen ein bisschen, warum das unsere Lieblingsweine sind und verabschieden uns mit dem ĂŒblichen GlĂ€serklirren. Schönes Restjahr, geht Kunst gucken und trinkt mehr Wein.