quoted. der medienpodcast   /     Nach den Protesten: Wie umgehen mit der AfD-Medienstrategie?

Description

Mit welchen Strategien reagieren rechte und rechtsextreme Akteure auf die Massendemonstrationen fĂŒr Demokratie in Deutschland?

Subtitle
Duration
2243
Publishing date
2024-02-08 06:00
Link
https://quoted-medienpodcast.podigee.io/39-new-episode
Contributors
  CIVIS-Medienstiftung und SĂŒddeutsche Zeitung
author  
Enclosures
https://audio.podigee-cdn.net/1364325-m-fe49553ec11c4095b9a3179898c27391.mp3?source=feed
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Shownotes

Mehr als eine Million Menschen haben in den vergangenen Wochen an zahlreichen Orten gegen Rechtsextremismus demonstriert. Die Reaktionen aus der AfD auf die Proteste sind vielfĂ€ltig: Man spielt die Bedeutung des Potsdamer Geheimtreffens und der dort besprochenen Deportationsfantasien herunter, schwadroniert von einer staatlichen Kampagne. AfD-Politiker wie Björn Höcke unterstellen den Demonstrant:innen, sie seien gekauft, und tun Demo-Fotos als KI-generiert ab. Was die Einen als kaum ernst zu nehmende Panikreaktion der Partei interpretieren, passt fĂŒr Andere in eine grĂ¶ĂŸere Medienstrategie der AfD: Das Erzeugen einer Gegenöffentlichkeit fĂŒr ihre AnhĂ€ngerinnen und AnhĂ€nger, in der die Wahrheit ĂŒberhaupt keine Rolle mehr spielt. Und: Diese Strategie scheint vor allem in den sozialen Medien aufzugehen. So ist die AfD auf der Plattform Tiktok die bei Weitem erfolgreichste deutsche Partei. Das Medium passt hier offenbar perfekt zu den verkĂŒrzten, emotionalisierten Inhalten. Wie nah ist die AfD dem Ziel einer alternativen MedienrealitĂ€t also schon gekommen? Was wissen wir heute ĂŒber die Kommunikationsstrategien rechtsextremer Akteure? Und wie können seriöse Medien diese entlarven?

DarĂŒber sprechen Kommunikationswissenschaftlerin Nadia Zaboura und SZ-Journalist Nils Minkmar mit dem Politikberater Johannes Hillje, der die Medientaktik rechtsextremer Gruppen seit Jahren untersucht. In „quoted. der medienpodcast“ – ein Format von CIVIS Medienstiftung und SĂŒddeutscher Zeitung, gefördert von der Stiftung Mercator.

Links

Interview mit „Welt am Sonntag“-Herausgeber Stefan Aust in der „Welt“.

Kommentar von Christian Bange „Wo bleibt das ‚Wir haben verstanden‘?“ in der „Zeit“ (Paywall).

Interview mit Tino Chrupalla (AfD) bei „maischberger“.

Artikel in „GoodImpact” ĂŒber eine Übereinkunft von Medien in Wallonien und Luxemburg, Extremist:innen keine Plattform zu bieten.