Kleiner Mann – was nun?, Jeder stirbt für sich allein, Der Trinker – Hans Fallada zählt zu den großen Bestseller-Autoren der deutschen Literaturgeschichte und schöpfte dabei in seinem Werk aus einem äußerst bewegten, an Exzessen und Abstürzen reichen eigenen Leben. Seine jahrzehntelange Alkohol- und Morphiumsucht führte ihn nicht nur in zahlreiche Heil-. sondern verschiedentlich auch in Haftanstalten, was er unter anderem in seinem Roman Wer einmal aus dem Blechnapf frißt aus dem Jahr 1934 verarbeitete. Als Autor noch weitgehend unbekannt, hatte Fallada über seinen ersten mehrmonatigen Gefängnisaufenthalt im Jahr 1923 allerdings auch schon 1925 in der politisch-literarischen Zeitschrift „Das Tage-Buch“ publiziert, aus der die Altonaer Neuesten Nachrichten vom 12. Januar selbigen Jahres wiederum einen Auszug abdruckten. Diesen eindrücklichen, wie wohl bis heute relativ unbekannten Text liest für uns Frank Riede.
Auf den Tag genau - Hamburg und die Welt vor 100 Jahren
Der Geschichtspodcast "Auf den Tag genau – Hamburg und die Welt vor 100 Jahren" ist ein Kooperationsprojekt der Akademie der Wissenschaften in Hamburg mit den Initiatoren des Podcast Robert Sollich, Jan Fusek und Fabian Goppelsröder.
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Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky stellt Quellenmaterial aus dem Zeitungsportal "Hamburger Zeitungen Digital" bereit und unterstützt das Vorhaben durch fachliche Beratung.
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Eine weitere Quelle ist das Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg.
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Es sprechen Rosa Leu und Frank Riede.
Den Jingle hat Andreas Hildebrandt komponiert.
Die "Auf den Tag genau"-Bildmarke stammt von Anne Schott.
Besonderer Dank gilt unserem Transkribier-Team: Andreas, Cristina, Delilah Werdermann, Jutta Schwetlick, Martin Weber, Ralf Spennes, Sabine, Stefan Mayer, Steffen Röhrig, Stephanie, Thomas Seck …